"Ich liebe Miley Cyrus"

Die Wiener Musikerin Clara Luzia bringt ein neues Album heraus. Ein Gespräch über Christine Lavant, H.-C. Strache und Wanda, über Feminismus, Gutmenschen und Nacktheit

Feuilleton | Interview: Gerhard Stöger | aus FALTER 40/15 vom 30.09.2015

Lotti ist verwirrt. Anstatt wie gewohnt in der Nähe ihrer Wohnung durch den Augarten zu toben, ist die Neunjährige im Vindobona am Wallensteinplatz gelandet, und da soll sie jetzt stillhalten. Was sich aber eh als unproblematisch erweist: Lotti ist ein gemütlicher Hund, Clara Luzia hat den Mischling vor zwei Jahren aus dem Tierheim adoptiert.

Nach langen Phasen der Krankheit - halb körperlich, halb seelisch bedingt - ist die 37-jährige Wiener Folkpop-Musikerin dieser Tage endlich guter Dinge: entspannt, gelöst und positiv gestimmt. Vergangenes Jahr hat die Sängerin ihre Lebensgefährtin geheiratet und ihren Brotjob bei der APA gekündigt, um sich ausschließlich auf die Musik zu konzentrieren. Die ersten Ergebnisse sind das schöne neue Album "Here's to Nemesis" und ein Engagement am Stadttheater Klagenfurt, wo Clara Luzia derzeit die Musik zu einem Stück über die Dichterin Christine Lavant beisteuert.

Falter: Abgesehen von den Initialen: Was verbindet Sie mit Christine Lavant?

Clara


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