Fotografie Tipp

Porträtkunst, ironisch und sensibel zugleich

Lexikon | NS | aus FALTER 40/15 vom 30.09.2015

Als die Fotografin Cora Pongracz 2003 überraschend starb, hinterließ sie ein umfangreiches Werk. Die 42.000 Negative und 1100 Abzüge ihres Nachlasses wurden jüngst von der Fotoinstitution Ostlicht erworben und im Zuge von dessen Aufarbeitung eröffnet jetzt die Schau "Cora Pongracz. Österreichische Avantgarde der 1970er". Es waren die Künstler und Schriftsteller, die ihre Kamera suchte und auf großartige Weise verewigte. Pongracz war selbst Teil der Szene, wo sie Aktionen von Otto Muehl, Malperformances von Arnulf Rainer oder Autoren wie Ernst Jandl an ihren Schreibtischen festhielt. In den 1980er-Jahren wandte sie sich vom Einzelporträt ab und hin zu Serien, wozu auch Bildnisreihen wie "8 erweiterte portraits - Frauen in Wien" oder die Selbstporträts "verwechslungen" zählen.

Ostlicht, ab Fr, bis 21.11.


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