Die roten Zahlen des roten Wien

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Politik | Bilanz: Josef Redl | aus FALTER 40/15 vom 30.09.2015

Finanzstadträtin Renate Brauner versucht, die Krise mit Investitionen zu bekämpfen. Nun müssen auch die Herausforderungen eines rasanten Bevölkerungswachstums finanziert werden

Der Rechnungsabschluss der Stadt Wien für das Jahr 2014 ist ein Dokument für Feinspitze der gepflegten Excel-Tabelle. Auf 400 Seiten legt die Stadt Wien Bilanz. Über Einnahmen und Ausgaben, Beteiligungen, Verbindlichkeiten und Vermögenswerte. Im Großen, aber vor allem auch im Kleinen. Ein Auszug aus der Inventarliste gefällig? Die Stadt Wien verfügte im Jahr 2014 unter anderem über Liegenschaften im Ausmaß von 496.847.603 Quadratmetern, 445 Brücken, 29.172 Quadratmeter Fußgängerpassagen, 71 Verwaltungsgebäude, 297 Schulgebäude, 1206 Waschmaschinen, 1204 Rasenmäher, drei Lokomotiven, 73 Akkordeons. Aber was sagen solche Zahlenkolonnen über den Reichtum einer Stadt aus?

Wenig.

Vielleicht umgekehrt: Mit 31.12.2014 betrug der Schuldenstand Wiens 4,89 Milliarden Euro. Vor Ausbruch der Finanz- und Wirtschaftskrise


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