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Erst lachen, dann nachdenken: Der Ig-Nobelpreis

Lexikon | aus FALTER 40/15 vom 30.09.2015

Es gibt ja Forschungen, die scheinen auf den ersten Blick fragwürdig, wie etwa Robert Matthews Studien zu "Murphys Gesetz" und der Nachweis, dass Toastbrotscheiben immer auf die gebutterte Seite fallen. Für solch speziellen Arbeiten verleiht die amerikanische Zeitschrift Annals of Improbable Research den satirischen Ig-Nobelpreis. Die Anthropologin Elisabeth Oberzaucher von der Universität Wien hält den diesjährigen Preis in ihren Händen. Sie stellt nun ihre Studie zur männlichen Zeugungsfähigkeit vor, in der ein marokkanischer König eine große Rolle spielt. Ebenfalls am Ig-Nobelpreis-Abend dabei ist Ludwig Huber, der "keine Hinweise auf ansteckendes Gähnen bei der rotfüßigen Riesenschildkröte Geochelone carbonaria" gefunden hat und dafür 2011 ausgezeichnet wurde. Moderiert wird die Veranstaltung von Marc Abrahams, dem Gründer des Preises. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung erbeten unter einladung@nhm-wien.ac.at.

Naturhistorisches Museum, Di 18.00


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