Prost! Lexikon der Getränke. Diese Woche: Kaluko Eistee

Ein Eistee, der nicht nur sommers getrunken wird

Stadtleben | MS | aus FALTER 41/15 vom 07.10.2015

Im Ludwig & Adele im Stadtkino im Künstlerhaus gibt es einen Eistee namens Kaluko. Er kommt nicht im Glas, sondern in einer wiederverschließbaren Flasche, die ausgesprochen schick ist. Kaluko wird bereits seit dem Sommer 2012 selbst gemacht. Produktionsstätte ist die Tonstube Wien 6, Club und Aktionsraum in einem.

Peter Fetz, einer der Betreiber, stellt pro Woche eine Menge her, die von 50 bis 150 Liter reicht. Der Vorrat ist klein, was auch damit zu tun hat, dass der Eistee nicht gefiltert wird und deshalb nicht lange haltbar ist. Was ist drin? Fetz gibt sich bedeckt, was die genaue Rezeptur betrifft, aber grob geht es hier um eine selbst zusammengesetzte Teemischung. Außerdem kommen noch Minze und Ingwer dazu. Was sich nicht sonderlich aufregend anhört, schmeckt umso besser: Die Flüssigkeit ist ungewohnt cremig, was angenehm überrascht. Dieser Eistee wird gerne mit dem ebenfalls selbstgemachten Tonstuben-Gin gemischt, wie man erfährt. Und soll ungemein beliebt sein, sommers wie winters.

In der Badeschiff-Version heißt der Drink "Mann über Bord" - das Getränk zur gleichnamigen Veranstaltung. Die Exotik des Namens hat mit seinen Erfindern aus Vorarlberg zu tun: KAppi, LUke, KOufma. Um beim Thema Eistee mit Grünzeug zu bleiben: Überrascht hat auch unlängst die Bäckerei Anker auf der Landstraßer Hauptstraße. Mit einem Eistee-Mojito aus Schwarztee, Minze und Zuckerrohr kam man ganz ohne Probleme ohne Spirituose aus.


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