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Fried Tage: Reportagen als große Literatur

Lexikon | SF | aus FALTER 41/15 vom 07.10.2015

Heuer sind die Erich Fried Tage unter dem Motto "Facts and Fiction" literarischen Reportagen in ihren unterschiedlichsten Formen und Formaten gewidmet. Am Freitag kommt dafür einer der hellsten und erstaunlichsten Köpfe der zeitgenössischen Literatur eigens nach Europa: der US-Autor William T. Vollmann, der zwischen wildem Schreiben und extremem Leben keine Trennlinie zieht. Er liest aus seinen Romanen "Europa Central" und "The Dying Grass" sowie aus den Reportagebüchern "Huren für Gloria" und "Hobo Blues". Am Samstag folgt eine Lesung von Phil Klay. Er war als Marine im Irak im Einsatz und verarbeitete die Zeit in seinem Geschichtenband "Wir erschossen auch Hunde". Das Festival endet traditionell am Sonntag mit der Verleihung des Erich Fried Preises, heuer erhält ihn die junge Schweizer Autorin Dorothee Elmiger.

Literaturhaus, Fr 18.00, Sa 15.30, So 11.00


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