7 Sachen, die Sie über WAHLPARTYS eventuell nicht wussten

Stadtleben | aus FALTER 41/15 vom 07.10.2015

Warum soll ich auf eine Wahlparty?

Um die Politikerin/den Politiker Ihrer Wahl persönlich kennenzulernen und mit ihnen zu feiern.

Im Ernst?

Oder um Journalisten dabei zuzuschauen, wie sie die No-na-Antworten der Wahlnacht einholen.

Ist das nicht langweilig?

Ehrliche Antwort: Meistens ja. Es feiern Funktionäre und überzeugte Stammwähler, und das sind bei SPÖ und ÖVP nun einmal ältere Menschen.

Und bei den anderen?

Bei der FPÖ kann es richtig laut und grob werden. Nichts für schwache Gemüter. Bei den Grünen ist es noch am lustigsten, aber meistens gleichzeitig spaßgebremst, weil sie nie so viel gewinnen, wie die Umfragen prophezeien.

Aber die Neos, die können feiern, oder?

Sie schmissen im Jahr 2013 nach ihrem Überraschungssieg bei der Nationalratswahl die Party des Abends. Da kann es heuer eigentlich nur langweiliger werden. Bleibt noch Wien andas. Da gibt es keine Party-Erfahrungswerte.

Aber Gratisessen und -trinken?

Ja, Funktionäre wollen ja für ihren Einsatz belohnt werden, und da sind ein kleines Buffet und Alkohol in diversen Formen das Mindeste.

Wer hat heuer die beste Party-Insel?

Vermutlich die Grünen, sie feiern im Volksgarten. SPÖ, ÖVP und FPÖ bauen Festzelte auf. Die SPÖ in der Löwelstraße, die ÖVP in der Lichtenfelsgasse und die FPÖ ums Eck beim Rathauspark. Die Neos sind in der Neospähre in der Neustiftgasse und Wien andas im Café Siebenstern am Siebensternplatz.


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige