"Ich bin ja nicht der Ersatz-Pakesch"

Der neue Alleingeschäftsführer des Universalmuseum Joanneum, Wolfgang Muchitsch, über Peter Pakesch, Sparpotenzial und Politiker, die nur mit dem Auto am Kunsthaus vorbeifahren

Interview: Donja Noormofidi, Gerlinde Pölsler | Steiermark | aus FALTER 41/15 vom 07.10.2015


Foto: J. J. Kucek

Foto: J. J. Kucek

Für viele kam der Rückzug von Peter Pakesch, dem Intendanten des Universalmuseums Joanneum, überraschend. Teilweise begründete er seinen vorzeitigen Abgang damit, dass er mit der steirischen Kulturpolitik „nichts mehr anfangen“ könne. Bei einer Pressekonferenz sprach Kulturlandesrat Christian Buchmann (VP) danach von einer notwendigen „Verschlankung“. Den neuen Alleingeschäftsführer Wolfgang Muchitsch brauchte er nicht vorzustellen, war er doch als wissenschaftlicher Leiter Pakeschs Co-Geschäftsführer. Doch viele Fragen blieben offen: Wo will Muchitsch „verschlanken“? Wie werden die vielen Bereiche – von Natur- über Volkskunde bis hin zum Kunsthaus – des zweitgrößten Museums Österreichs künftig aussehen? Dem Falter gibt er Einblicke in seine Zukunftspläne.

Falter: Peter Pakesch hat gesagt, er sehe keine Chance mehr für eine Weiterentwicklung des Joanneums, weil der kulturpolitische Rückhalt fehle. Und reines Verwalten sei nicht seine Sache. Ihre schon?

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