Nachgetragen Journal mehr oder weniger bedeutender urbaner Begebenheiten

Die Nelkengasse wird zum temporären Flüchtlings-Hotspot

Politik | NINA HORACZEK | aus FALTER 42/15 vom 14.10.2015

Es sind ziemlich genau 100 Meter, die von der Mariahilfer Straße zum Esterházypark im sechsten Bezirk führen. Genau dort, in der kleinen Nelkengasse, findet man alles, was das Boboherz erfreut: allerschönste Vintage-Möbel, feinstes Essen, und mit dem Tanzcafé Jenseits eine Location, die schon cool war, als es die Bobos noch gar nicht gab.

Jetzt haben sich die coolen Kaufleute der Nelkengasse zusammengetan und laden zum "Nelkengasse for Refugees"-Fest. Einen ganzen Tag bieten sie in der kleinen Gasse ein großes Straßenfest mit viel Programm: von Kinderunterhaltung über Live-Bands, Lesungen und DJ-Lines bis zu einer Tombola, bei der jedes Los gewinnt, einem Flohmarkt und viel jungem Design wird so einiges geboten. Mit dabei sind neben dem Tanzcafé Jenseits, das die Idee zu diesem Straßenfest hatte, auch die Restaurants Chimbiss und Von Walden, der Futuregarden, das Schadek 12 sowie die Vintagerie, in der man ausgewählte Vintage-Möbel kaufen kann. Den ganzen Tag über wird gefeiert und auch Geld gesammelt, das Projekten für Asylwerber und Flüchtlingen zugute kommt.

Freitag, 16. Oktober, 14-22 Uhr Straßenfest in der Nelkengasse, danach weiterfeiern im Tanzcafé Jenseits


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