Mehr davon: Beisl-Reanimation

Stadtleben | aus FALTER 42/15 vom 14.10.2015

Es gibt Leichteres, als ein altes Beisl am Leben zu halten oder es wiederzubeleben. Es gibt Lustigeres, als uralte Patina-Schichten aus Fett und Zigarettenrauch von historischen Dielenböden und Holz-Lambrien abzuschaben, es gibt Billigeres, als alte Kühlund Schankanlagen wieder in Gang zu bringen, gefräste Milchglasscheiben nachzumachen oder Terrazzoböden neu gießen zu lassen. Zum Glück machen das trotzdem immer wieder ein paar Wahnsinnige und halten damit Wiens eigentliche kulinarische Tradition am Leben. Ein paar Beispiele:

Zum Roten Bären Ein uraltes Beisl, das von zwei Steirern rudimentär renoviert und hinreißend gut bekocht wird. 9., Bergg. 39, Tel. 01/317 61 50, Mo-Fr 11.30-24, Sa 18-24, So 18-22 Uhr, www.facebook.com/redredmedved

Zum Schilling Eines der ersten geretteten Beisln: Tino Pontoni renovierte dieses Schmuckstück mit Hingabe, eine schönere Bretschneider-Schank wird man selten finden. 1999 wurde das Lokal übernommen und ist zum Glück immer noch schön. 7., Burgg.


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