Das große Zwiebelwerfen

Tulpen, Narzissen, Krokusse & Co gehören im Oktober in die Erde gepflanzt

Stadtleben | EMPFEHLUNG: JULIA KOSPACH | aus FALTER 42/15 vom 14.10.2015

Nach dem Spiel ist vor dem Spiel, heißt es im Fußball. Abgewandelt auf den Bereich des Gärtnerischen lautet diese eherne Regel: Nach dem Sommer ist vor dem Frühling. Deshalb ist der Oktober für Gartenbelange ein so entscheidender Monat. Von jetzt an bis zu den ersten Frösten gehören nämlich all jene Frühjahrsblumen eingesetzt, die sich aus Zwiebeln entwickeln.

Und das sind zufällig genau die, die einem zum Stichwort Frühling als Allererstes einfallen: Tulpen, Narzissen, Krokusse, Schneeglöckchen, Hyazinthen oder auch die quietschgelben, niedrigen Winterlinge, deren Sternblüten Anfang März als Erste erscheinen.

Außerdem auch etwas weniger weit verbreitete Frühjahrsschönheiten wie die hochwüchsigen Kaiserkrone mit ihren von einem Blattschopf gekrönten orangegelben Blütenkränzen oder die filigrane, violett-lila karierte Schachbrettblume, die so exotisch aussieht, dass man ihr ihr unkompliziertes Naturell nicht so recht zutraut.

Ebenso zählen Leberblümchen, Anemonen, Zwergiris


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