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Jelinek, die Asylsuchenden und das Theater

Lexikon | SS | aus FALTER 42/15 vom 14.10.2015

Elfriede Jelineks "Die Schutzbefohlenen" ist eine Reaktion auf die Proteste jener Asylwerber, die 2012 in der Votivkirche Schutz suchten, und auf die Flüchtlingsdramen im Mittelmeer. Angesichts der vielen Asylsuchenden dieser Tage erweist sich das Stück als brisanter denn je, Jelinek erweiterte den Text. In der Diskussion "Elfriede Jelineks, Die Schutzbefohlenen' im Kontext der Refugee-Bewegung" diskutieren der Chefdramaturg des Burgtheaters Klaus Missbach, die Regisseurin Tina Leisch (sie inszeniert das Stück zusammen mit Flüchtlingen aus Traiskirchen), der Migrationsforscher Christoph Reinprecht, die Literaturwissenschaftlerin Christine Ivanovic und die Studienrichtungsvertreterin Catherine Hofbauer.

Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft, Mo 19.00


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