"Ich hatte mir das Kreuz verrissen"

Zwischen Budgetnot und internationalem Erfolg feiert das Kulturzentrum bei den Minoriten seinen 40er. Und nutzt ausgerechnet den steirischen herbst, um die Bildgeschichte Gottes weiterzuschreiben

Steiermark | INTERVIEW: HERMANN GÖTZ | aus FALTER 42/15 vom 14.10.2015


Foto: J. J. Kucek

Foto: J. J. Kucek

Leise, aber voll intellektuellem Tiefgang begeht das Kulturzentrum bei den Minoriten seinen 40er. Das 1975 vom Geistlichen und Künstler Josef Fink gegründete Mehrspartenhaus hat im Rahmen des steirischen herbst „reliqte reloaded“ eröffnet, eine Ausstellung „zum Erbe christlicher Bildwelten heute“. Ausgangspunkt der Schau ist ein dreibändiges Buch, ein „Museum zwischen Buchdeckeln“ sozusagen, mit dem Leiter Johannes Rauchenberger die Kernkompetenz seines Hauses umreißt – und mit dem Titel zugleich kritisch infrage stellt: „Gott hat kein Museum.“

Falter: Wie kommt es zu diesem Titel? Das ist doch Selbstprovokation?


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