Die Kunst zu lernen

Zum Semesterbeginn vermisst der Falter die Universitäten der Stadt. Dieses Mal die Adern des Schönen und Hohen: die staatlichen Kunstuniversitäten

Stadtleben | TUTORIUM: LUKAS MATZINGER | aus FALTER 42/15 vom 14.10.2015


Foto: Heribert Corn

Foto: Heribert Corn

In der Kunst hat Wien wirklich etwas zu verlieren – und zwar nicht nur Kursalon-Pathos und Habsburger-Chic. Die Wiener Kunstszenen sind bunt, bewundert, progressiv; zum Spüren und zum Schauen, zum Schreien und zum Schweigen. Und das soll auch so bleiben. Weshalb sich die Stadt in den vergangenen Jahrhunderten drei richtig große Kunstuniversitäten hat wachsen lassen.

Da kommt der gelernte Wiener schon einmal durcheinander, wenn er von der Bildenden hört und der Angewandten, von der Grafischen und der Darstellenden. So dann: In Wien gibt es drei staatliche Kunstunis. Die Universität für Musik und darstellende Kunst ist das Haus der Musiker und Schauspieler, die Akademie der bildenden Künste das der Maler und Bildhauer und die Universität für angewandte Kunst die der Designer und Medienkünstler. Und die Grafische ist überhaupt keine Uni, sondern eine berufsbildende Oberstufe.


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