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Kultur kurz

Feuilleton | aus FALTER 43/15 vom 21.10.2015

Hilla Becher 1934-2015

Ihr Markenzeichen waren Schwarzweißfotos von Industriebauten. Die deutsche Künstlerin Hilla Becher, 1934 in Potsdam geboren, etablierte gemeinsam mit ihrem 2007 verstorbenen Mann Bernd Becher einen radikal antisubjektiven Stil. In den Ausstellungen der Bechers hingen die Bilder von Hochöfen und Fördertürmen in Serien an der Wand, den industriellen Charakter der Sujets imitierend. Gleichzeitig vermitteln die Fotos eine melancholische Stimmung, denn sie halten die Kathedralen der Technik kurz vor ihrem Verschwinden fest. Hilla Becher lehrte gemeinsam mit ihrem Mann an der Düsseldorfer Kunstakademie. Aus der Becher-Schule gingen wichtige Fotokünstler wie Andreas Gursky und Thomas Struth hervor. Hilla Becher trug dazu bei, dass die lange als bloßes Handwerk geltende Fotografie museumswürdig wurde.

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Das Festival Soho in Ottakring, das von 4. bis 18. Juni 2016 im Gebiet Sandleiten stattfindet, sucht Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Das Motto


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