Die Migrationsdebatte im Falter: Wer bisher daran teilnahm

Politik | aus FALTER 43/15 vom 21.10.2015

Offene Grenzen brauchen offene Worte: Aufgrund der Flüchtlingsströme rief der Falter vor drei Wochen die Migrationsdebatte aus (Ausgabe 40/15). Sie soll die vielfältige Sicht auf das Thema zeigen und Platz für kontroverse Diskussionen rund um das Thema Migration und Asyl ermöglichen.

Die Debatte startete mit einem Essay von Falter-Herausgeber Armin Thurnher, in dem er verschiedene Fragen aufwarf: Wie definiert die Flüchtlingskrise das Verhältnis von Staat und Gesellschaft neu? Bedroht Migration unseren Wohlstand oder ist sie zur Erhaltung unseres Reichtums unerlässlich? Wie viele Flüchtlinge können wir aufnehmen? Wie halten wir es mit "humanitären Interventionen" gegen den IS?

Die Woche darauf erörterte Gerald Knaus, der den Think-Tank European Stability Initiative gründete, ob mit der Asylkrise das liberale Zeitalter in Europa endet. Er forderte die EU auf, einen Pakt mit der Türkei zu schließen, um die Flüchtlingsströme zu kanalisieren. Genau dies tut nun die EU. Der Knaus-Plan, so die Süddeutsche, war Vorbild der EU-Politiker.

Vergangene Woche erklärte Thomas Schmidinger, Politikwissenschaftler und Autor der Bücher "Krieg und Revolution in Syrisch-Kurdistan" und "Jihadismus", warum das geplante "Asyl auf Zeit" die Bildung und die Integration von Flüchtlingen behindern wird.

Nächste Woche schreibt Peter Rabl, ehemaliger Herausgeber von Kurier und Profil, über die Probleme, die auf den Sozialstaat zukommen werden. Sein Buch "Der Unwohlfahrtsstaat" ist soeben im Brandstätter-Verlag erschienen.

Alle Beiträge können Sie im Falter-Onlinearchiv nachlesen: www.falter.at/archiv


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige