7 Sachen, die Sie über DAS ZUFUSSGEHEN eventuell nicht wussten

Stadtleben | aus FALTER 43/15 vom 21.10.2015

Was gibt 's da nicht zu wissen? Etwa wie man einen Fuß vor den anderen setzt?

Witzig. Wir gehen davon aus, dass das ein gängiger Ablauf ist. Allerdings einer, der nicht mehr allzu gerne ausgeführt wird. Zumindest in Städten, wo man sich lieber in Auto oder Öffi setzt, als zu spazieren.

Na und?

Das ist zum einen nicht sonderlich gesund, zum anderen verpasst man dadurch vieles, was sich in der Stadt abspielt. Deshalb hat Wien 2015 zum Jahr des "Zufußgehens" erklärt.

Und was tut sich da?

Beispielsweise findet diese Woche die Walk21, die weltgrößte Konferenz zum Thema Fußgängerinnenverkehr, in Wien statt.

Worum geht's da?

Darum, wie man den öffentlichen Raum den Bedürfnissen der Fußgänger anpasst, damit die ihre Stadt auch im Gehen erleben und ihre Grätzel besser kennenlernen können.

Zum Beispiel?

Nun ja, andere Großstädte wie etwa London haben längst Routen, Leitsysteme und breitere Gehsteige installiert. Auch in Wien arbeitet man daran.

Etwa mit der Begegnungszone Mahü?

Auch, aber längst nicht nur. Es gilt beispielsweise, die Stadt möglichst barrierefrei zu gestalten, damit sie sich auch Menschen mit Behinderungen erschließen können. Dazu muss die Infrastruktur passen.

Welcher Infrastruktur bedarf es da?

Es müssen etwa genügend öffentliche WCs, Leitsysteme für Gehörlose und Blinde und abgeflachte Randsteine für Gehbehinderte vorhanden sein. Außerdem natürlich auch konsumfreie Zonen zum Ausruhen.


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