"Seid ihr behindert? Ich kann urgut schreiben!"

Stefanie Sargnagel veröffentlicht ihr zweites Buch. Ein Gespräch über fade Opernbälle, Feminismus und Krawall beim FPÖ-Fest

Feuilleton | Interview: Klaus Nüchtern & Gerhard Stöger | aus FALTER 43/15 vom 21.10.2015


Foto: Heribert Corn

Foto: Heribert Corn

Stefanie Sargnagel ist die lustigste Depressive des Landes, ein bisschen so etwas wie ein Hermes Phettberg 2.0, mit der gleichen Unzimperlichkeit gegenüber eigenen und fremden Körperflüssigkeiten, allerdings ohne katholischen Hau.

Es gibt gute Gründe zu vermuten, dass der Unterschied zwischen der 29-jährigen Wiener Autorin mit der großen Facebook-Gefolgschaft und ihrer Protagonistin Stefanie Fröhlich aus dem dieser Tage erscheinenden Buch „Fitness“ enden wollend ist: Beide arbeiten in einem Callcenter; beide machen aus ihrem Herzen keine Mördergrube und nehmen sich kein Blatt vor den Mund; beiden sind Fäkal- und Genitalwitze ein unerschöpflicher Quell der Erheiterung, und beide haben ein offenkundiges Faible für alles, was sich irgendwo auf dem weiten Feld zwischen angeranzt und abgefuckt bewegt.


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