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Von Poetry Slams zum Ingeborg-Bachmann-Preis

Lexikon | SF | aus FALTER 43/15 vom 21.10.2015

Ist das Mikro an? Test, Test. Ist das Mikro an? Okay, also ich hoffe, so geht 's." So beginnt der sprachakrobatische Text "Recherche", mit dem die schweizerisch-deutsche Autorin Nora Gomringer, die Tochter des Schweizer Dichters Eugen Gomringer, den Ingeborg-Bachmann-Preis 2015 gewonnen hat. In der Reihe "Originalton" liest sie ihn im Konzerthaus, begleitet von den nicht minder furiosen jungen Jazzmusikern Manu Mayr (Bass) und Philipp Scholz (Schlagzeug). Wobei man es bei Gomringer nicht mit einer konventionellen Lesung zu tun bekommt, sondern mit einer gewitzten Performance. Begonnen hat die 1980 geborene Autorin in den frühen Nullerjahren mit Poetry Slams. Die Frau ist Sprachund mitreißende Vortragskünstlerin in einem.

Konzerthaus, Berio-Saal, Di 18.30


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