Ein Treffen beim Chinesen endet für Ewald Stadler mit einer Vorstrafe

Politik | BERICHT: NINA HORACZEK | aus FALTER 44/15 vom 28.10.2015

Es war der 22. Dezember 2006, als Ewald Stadler, damals Leiter der freiheitlichen Parteiakademie, vor dem Büro von Johann Gudenus stand. "Da wusste ich, wenn der Stadler selbst zu einem kommt, muss es etwas Wichtiges sein", erzählte Gudenus, damals einfacher Gemeinderat der Wiener Freiheitlichen und nun bald blauer Vizebürgermeister von Wien in einem Interview für das Buch "HC Strache. Sein Aufstieg, seine Hintermänner, seine Feinde" (Nina Horaczek/Claudia Reiterer). Die beiden Blauen gehen in ein Chinarestaurant ums Eck, dort habe Stadler Fotos auf den Tisch gelegt, auf denen zu sehen ist, wie FPÖ-Parteichef Heinz-Christian Strache sich als junger Erwachsener in Tarngewand mit anderen jungen Männern im Kärntner Wald an wehrsportähnlichen Übungen beteiligte.

Stadler habe gefordert, dass Strache in einer Aussendung erklären solle, Stadler bleibe Chef der freiheitlichen Parteiakademie und erhalte dafür auch die Förderungen. Falls nicht, würde Stadler die einschlägigen Fotos


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