Die löblichen Verdächtigen

Zum Semesterbeginn vermisst der Falter die Universitäten der Stadt. Zum Abschluss die Häuser der Sonntagskinder: die Wiener Privatunis


TUTORIUM: LUKAS MATZINGER
Stadtleben | aus FALTER 44/15 vom 28.10.2015


Foto: Heribert Corn

Foto: Heribert Corn

Österreichische Privatuniversitäten führen ein Dasein in Deckung. Immer reserviert, immer bereit zur Verteidigung und stets daran gewöhnt, sich zu erklären, zu legitimieren, Rechenschaft abzulegen.

Das ist deshalb so, weil Privatunis in Österreich unter dem ständigen Generalverdacht stehen, irgendetwas Böses zu tun. Schnöselunis seien sie, tun nichts für die Gesellschaft und verkaufen Titel an reiche Kids. Warum eigentlich?

Grundkurs: Privatuniversitäten werden nicht vom Staat betrieben, sondern von Institutionen, Privatiers oder den Studenten selbst finanziert. Das bedeutet in vielen Fällen hohe Studiengebühren – Erlagscheine mit bis zu fünf Eurostellen werden da fällig. Pro Semester versteht sich.

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