7 Sachen, die Sie über das PARKPICKERL eventuell nicht wussten

Stadtleben | aus FALTER 44/15 vom 28.10.2015

Währing ist jetzt grün. Kriegen die Währinger das Parkpickerl?

Wenn es nach der neuen grünen Bezirksvorsteherin Silvia Nossek geht, unbedingt.

Aber auch für die Bewohner des vierten und fünften Bezirks ändert sich demnächst etwas, oder?

Genau. Die haben nämlich die Möglichkeit, ab 1. November das elektronische Parkpickerl auszuprobieren. Sie sind Teil eines Pilotprojekts. Ist es erfolgreich, sollen ab September 2016 alle neuen Parkpickerl elektronisch werden.

Kann mich das Verkehrsamt dann jederzeit orten?

Nein, in dem elektronischen Parkpickerl ist ein sogenannter RFID-Chip integriert. RFID steht für "Radio Frequency Identification". Auf dem Chip sind keine personenbezogenen Daten gespeichert. Nur das Ablesen für die Parksheriffs erleichtert sich.

Was haben die Parkpickerl mit den Anwohnerparkzonen zu tun?

Viel. In den Bezirken 1,2,4,6,7,8 und 9 stehen bereits spezielle Parkplätze für Anrainer zur Verfügung.

Wieso in meiner Gasse nicht?

Weil neue Anrainer-Plätze nur in einem Gebiet mit einer Parkplatz-Auslastung von über 90 Prozent möglich sind. Und sie dürfen nicht mehr als 20 Prozent ausmachen.

Wer entscheidet das?

Der Bezirk kann Grätzeln dafür vorschlagen, die Stadt prüft und entscheidet.

Wo sehe ich, wo es Anrainerparkzonen gibt?

Unter www.wien.gv.at/stadtplan kann man sich das genau anschauen. Ganz besonders viele gibt es im Ersten.


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