An der Grenze

Tausende Flüchtlinge kamen über das steirische Spielfeld nach Österreich. Ein Lokalaugenschein

Steiermark | REPORTAGE: MARIA MOTTER | aus FALTER 44/15 vom 28.10.2015

Wenn Ungarn die Grenzen zu Serbien und Kroatien dichtmacht, sind wir in Kärnten und der Steiermark vorbereitet", hieß es aus dem Verteidigungsministerium. Montag letzter Woche standen tatsächlich hunderte Flüchtlinge am Grenzübergang in Spielfeld, tausende sollten folgen.

Die Menschen sind erleichtert, in Österreich zu sein, und erzählen, dass sie unterwegs in allen Ländern -von Griechenland und der Türkei über Mazedonien und die Balkanländer - nach der Registrierung in den Lagern festgehalten wurden. Österreich, das bedeutet für sie Sicherheit. Hochschwangere Frauen, viele Kinder und ältere Menschen sind unter ihnen. Vor Ort wird mit Trennzäunen und Zelten eine Registrierungsstelle eingerichtet: Hier müssen die Menschen ein Formblatt unterschreiben und sich identifizieren. Ehrenamtliche reichen Äpfel, Bananen, Brot und 0,5-Liter-Flaschen Wasser. Für die Kinder gibt es Kekse. Busse fahren auf dem Asphaltplatz vor, sie bringen Flüchtlinge zu Notquartieren in ganz Österreich.


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige