"Glückliche Orte lehren uns wieder zu verweilen"

Wieso ist Wien und seine Umgebung an so vielen Orten so hässlich? Tarek Leitner hat eine Antwort darauf gefunden

Stadtleben | INTERVIEW: BARBARA TÓTH | aus FALTER 44/15 vom 28.10.2015

Wo sich treffen mit jemandem, der ein Buch mit dem Untertitel "Glückliche Orte und warum wir sie erschaffen sollen" geschrieben hat? Natürlich an einem solchen. Tarek Leiter schlägt das Café Florianihof in der Wiener Josefstadt vor. Dem ORF-Journalisten geht es in seinem soeben erschienenen Buch "Wo leben wir denn? Glückliche Orte und warum wir sie erschaffen sollten" nicht nur um Architekturkritik und Stadtplanung wie in seinem Erstlingswerk "Mut zur Schönheit - Streitschrift gegen die Verschandelung Österreichs", sondern um die sehr grundsätzliche Frage.

Falter: Herr Leitner, was ist ein glücklicher Ort?

Tarek Leitner: Zufällig ist es heute dieses Café. Für mich ist es ein Ort, an dem ich verweilen will. Zum Durchatmen. Latte-Macchiato-Zonen nannte ich es in meinem ersten Buch. Es ist keinesfalls ein Durchgangsort. Wir schaffen uns aber leider immer mehr solcher Transiträume, und inzwischen bringen wir auch unsere Latte-Macchiato-to-go dorthin. Deswegen ist es nicht egal, wie


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