Kabarett Kritik

Für die Fische: Dackeln im Sturm

Lexikon | VALERIE KATTENFELD | aus FALTER 45/15 vom 04.11.2015

Der Anfang von "Dackeln im Sturm" wirkt noch einigermaßen vielversprechend. "Ich spiele keine Katze, ich bin eine Katze", deklariert Herbert Knötzl im kleinen Schwarzen mit dem angesteckten Schwanz. Die Sicherheitsnadel glänzt im Scheinwerferlicht, während Knötzl und Clemens Haipl eine probenähnliche Bühnensituation entwerfen. Unaufgeregt, ohne kalkulierte Applauspausen, keine Pointenhascherei. Es könnte so angenehm sein -wenn nicht die Songs "Father &Son" und "Sierra Madre" bis zur Einschlafgrenze hin durchexerziert würden und es über die Liaison zwischen Heinz und Helene Fischer noch mehr Witziges zu berichten gäbe als den gemeinsamen Nachnamen. Bis auf ein paar gute Kommentare leider eine Geduldsprobe.

Kabarett Niedermair, So 19.30


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