Technik Dinge, die uns brauchen

300 Gramm Technik: Das neue iPad mini ist da

Medien | PRÜFBERICHT: THOMAS VAŠEK | aus FALTER 45/15 vom 04.11.2015

Das iPad mini hat eigentlich von jeher alles, was man so braucht. Genug Display, genug Power - und genug Ausstattung sowieso. Da reicht es völlig, behutsam Modellpflege zu betreiben.

Solche Überlegungen haben die Apple-Entwickler vermutlich auch beim iPad mini 4 angestellt. Also haben sie sich darangemacht, das Gerät noch weiter zu perfektionieren, als wäre es nicht ohnehin schon perfekt genug gewesen.

Das beginnt beim Prozessor, einem A8-Dual-Core, der um rund 25 Prozent schneller ist als der des Vorgängermodells. Das 7,9-Zoll-Display ist deutlich kontrast-und farbstärker. Auch bei der einzigen Schwachstelle, der Kamera, haben die Apple-Leute nachgebessert. Die 8-Megapixel-Kamera schießt jetzt deutlich schärfere Fotos; zu den Stärken des iPad mini zählt die Kamera allerdings immer noch nicht. Für Fotos gibt's ja das iPhone, wird man sich gedacht haben.

Neu ist das Multitasking für Apps, wobei man vielleicht eher von "Duotasking" sprechen sollte - in dem Modus kann man nun zwei Anwendungen gleichzeitig nutzen. Mit einem Gewicht von 300 Gramm ist das "mini" nun noch leichter geworden. Beim Preis sollte man sich nicht täuschen lassen.

Das Einsteigermodell für 390 Euro hat nur 16 GB Speicher und WLAN; ein 64-GB-Modell mit LTE kostet bereits über 600 Euro. Da gibt es günstigere Alternativen.

Allerdings kaum ein besseres Tablet in dieser Kategorie.

Thomas Vašek ist Journalist und Buchautor in München


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