Weder Hofburg noch Heldenplatz

Zurück zur Stunde null! Warum der Schmerlingplatz der beste Ort fürs Haus der Geschichte wäre

Politik | KOMMENTAR: KLAUS STEINER | aus FALTER 45/15 vom 04.11.2015

Eigentlich ist es erstaunlich, dass man bei uns schon über eine Adresse für ein Haus der Geschichte spricht, wo doch noch gar nicht klar ist, was und wie viel sich dort abspielen soll.

Demnächst soll es sogar Tagungen und Workshops unter dem Slogan "Ein Museum gemeinsam denken" geben, wobei von vornherein feststeht, dass alle Tagungsund Diskussionsergebnisse in das kaiserliche Passepartout hineinpassen müssen, wo sie aufgrund einer "couragierten Entscheidung"(laut Historiker und Leiter des wissenschaftlichen Beirats zum Haus der Geschichte, Oliver Rathkolb) untergebracht werden sollen.

Absicht der Politik scheint es zu sein, den "alten Krempel" in der Hofburg zu verräumen, um endlich von innen an den Hitlerbalkon heranzukommen, beziehungsweise ihn in einem Haus der Geschichte in der Hofburg entsprechend verwursten zu können. Denn zu den angedachten "innovativen Möglichkeiten der Ausstellungsgestaltung und Vermittlung" (Rathkolb) gehört selbstverständlich der Balkon, von dem Adolf


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