Nachrichten aus dem Inneren

Die Redaktion erklärt sich selbst

Falter & Meinung | BENEDIKT NARODOSLAWSKY | aus FALTER 45/15 vom 04.11.2015

Man muss sich das bildlich vorstellen: Den Falter gibt es seit 1977. Er hat seine Wurzeln also im vorigen Jahrtausend, in einer Zeit, in der es weder Internet noch Smartphones gab, Menschen es groovy fanden, in geblümten Glockenhosen durch die Straßen zu laufen, und Worte wie "groovy" im Wortschatz fest verankert waren (laut Duden: "1. den Groove betreffend. 2. sehr gut, erstklassig"; erstere Erklärung macht natürlich nur Sinn, wenn man weiß, was ein "Groove" ist, nämlich laut Duden: "wiederkehrendes, mitreißendes rhythmisch-melodisches Element"). Zu dieser Zeit erzeugten Bands wie Abba den Groove.

Seit also Armin Thurnher in Glockenhosen mit anderen Falter-Mitbegründern zu Reimen wie "You are the dancing queen, young and sweet, only seventeen" groovte (laut Duden: "vom Groove mitgerissen sein"), haben sich in der 38-jährigen Falter-Existenz feste Traditionen herausgebildet.

Keine Tradition wird im Falter derart herbeigesehnt wie das Gansl-Essen, dessen Einladung der gute Geist im Haus - Tatjana Ladstätt er - am Montag ausschickte. Das Mahl ist wie ein großes Familientreffen mit lieben Menschen, die man nur einmal im Jahr sieht. Zum Verspeisen des Vogels flattern nämlich alle Schreiberlinge herein, ob fix oder frei. Anders gesagt: Die Menschen, die den Falter befüllen, befüllen sich beim Gansl-Essen selbst.

Möglich macht den Schmaus unser großzügiger Geschäftsführer Siegmar Schlager. Danke, Sigi. Wir lieben dich!

Für eine Runde Schnaps zum Verdauen lieben wir dich noch mehr.


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige