Kommentar Viennale 2015

Festivalbilanz: Politik, Unterhaltung und ein wirkliches Ärgernis

Falter & Meinung | MICHAEL OMASTA | aus FALTER 45/15 vom 04.11.2015

Viennale war. Schön war' s, im Großen und Ganzen. Es gab mehr interessante Filme zu sehen, als man binnen zwei Wochen tatsächlich derschauen kann. Und es gab wie immer ein tolles Publikum, das sich zu fast jeder Tages- und Nachtzeit in das vielfältige Programm kniete und die heurige Ausgabe des Wiener Filmfestivals auch im Hinblick auf "die Quote" zu einer der erfolgreichsten in seiner langen Geschichte machte.

Selten zuvor hat Hans Hurch, dessen Viennale-Direktorat mittlerweile das 19. Jahr währt, seinen politischen Anspruch für das Festival so deutlich formuliert wie 2015.

Manifest wurde dieser insbesondere durch ein Special mit griechischen Filmen der letzten Dekade und eine schmale Auswahl österreichischer Produktionen, die aktuelle Themen zum Inhalt haben: so die Dokumentarfilme von Jakob Brossmann ("Lampedusa im Winter", ab Freitag regulär im Kino) und Gerald Igor Hauzenberger ("Last Shelter", startet Ende des Monats) oder das Spielfilmdebüt von Stephan Richter, "Einer von


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