Wien, wo es isst Kulinarischer Grätzel-Rundgang

Meldemannstraße: Essen, wo der Gröfaz malte

Stadtleben | LOKALAUGENSCHEIN: FLORIAN HOLZER | aus FALTER 45/15 vom 04.11.2015

Ein hartes Pflaster. Strukturschwach. Zu den alten Gebäudemonstern wie dem massiven Winarsky-Hof, Gerl-Hof, Otto-Haas-Hof, dem schaurigen Haus Meldemannstraße (heute Seniorenheim, einst Männerwohnheim, in dem Hitler drei Jahre wohnte) kamen neue Gebäudemonster wie die Brigitta-Passage, die Fachhochschule Technikum, das absurde Hochhaus in der Stromstraße, das Polytechnikum oder das Rivergate. Alles sehr groß hier, wenig Platz für Menschen.

Philippinische Hausmannskost

Umso erfreulicher, wenn man dann so etwas findet wie das Fresh'go, auf den ersten Blick ein Asia-Shop wie viele andere, auf den zweiten Blick aber doch ein bisschen anders, philippinischer, wie man erfährt. Weshalb man hier die etwas anderen tiefgekühlten Fische, die etwas anderen Fertigsuppen, ein enormes Spektrum an Gewürzsaucen, vor allem aber täglich frische Wok-Gerichte bekommt, "philippinische Hausmannskost, wie man sie nicht in Restaurants findet".

Über die Dresdner Straße drüber dann ein ähnliches Konzept


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