Die Renaissance der Online-Post

Zeitungskonzerne entdecken einen ungewöhnlichen Ort, um ihre Nachrichten abzuliefern: die Mailboxen. Warum in der Welt der Social Media die altmodischen Newsletter boomen

Medien | BERICHT: ANNA GOLDENBERG | aus FALTER 45/15 vom 04.11.2015


Illustration: Oliver Hofmann

Illustration: Oliver Hofmann

Eigentlich wollte Ann Friedman nur Ordnung in ihren Alltag bringen. Nach einigen Jahren als festangestellte Redakteurin bei den Magazinen The American Prospect und Good war die amerikanische Journalistin im Jahr 2012 erstmals wieder freiberuflich unterwegs. Nun galt es, Übersicht darüber zu behalten, was sie selbst veröffentlichte und welche inspirierenden Artikel sie anderswo las.

Friedman begann, Links zu sammeln, und diese per E-Mail auszusenden. Zunächst an Freunde, Familie und Kollegen. Die Leserschaft wuchs. Heute bekommen rund 20.500 Menschen wöchentlich ein E-Mail von der wortwitzigen Journalistin, die in Los Angeles lebt und über die Intersektion von Politik, Kultur und Feminismus schreibt. Gespickt mit kurzen Kommentaren und Grafiken, ist „The Ann Friedman Weekly“ eine Mischung aus Eigenwerbung und Lesetipps.


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