Aromatherapie mit Frau Meyer

Jetzt haben Meyer-Zitronen Hochsaison. Man kann, soll, muss! alles mit ihnen machen

Stadtleben | Gerichtsbericht: Katharina Seiser | aus FALTER 46/15 vom 11.11.2015

Wir sind Herrn Frank Nicholas Meyer ewigen Dank schuldig. Der niederländische Gärtner wanderte Anfang des vorigen Jahrhunderts nach Amerika aus. Dort wurde er vom US Department of Agriculture mit ausgedehnten Expeditionen nach Asien betraut, von denen er bis zu seinem Tod (er ertrank 1918 im Jangtse) über 2500 Pflanzen in die USA schickte. Die kulinarische Königin darunter ist die nach ihm benannte Meyer lemon, die er 1908 in einem Hinterhof in Peking aufspürte. Heute weiß man, dass es sich um eine Kreuzung aus Zitrone und Orange handelt. Bis in die 1980er-Jahre war die Meyer-Zitrone ein beliebter Baum in amerikanischen Hausgärten, weil sie auch mit kühleren Temperaturen zurechtkommt und reichlich Früchte trägt. Aber was für Früchte!

Unverkennbarer Duft

Meyer-Zitronen haben eine leuchtend gelbe, leicht ins Orange gehende Schale, die glatter, weicher und dünner als die von Zitronen ist. Ihr Fruchtfleisch ist ebenfalls intensiver gefärbt - und ein bisschen weniger sauer. Von süß,


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