Wegen ausgezeichneten Erfolgs geschlossen

Hotelier Sepp Schellhorn muss sein Flüchtlingsprojekt einstellen - weil Schwarz-Grün in Salzburg es so will

Politik | Bericht: Nina Horaczek | aus FALTER 46/15 vom 11.11.2015

Es ist nicht leicht, in Österreich Gutes zu tun. Vergangenen Juni nahm Sepp Schellhorn, Haubenkoch, Hotelier und Nationalratsabgeordneter der Neos, in Bad Gastein 36 Flüchtlinge auf.

Die jungen Männer aus Syrien, dem Irak und Afghanistan kamen in Schellhorns "Haus Lydia" unter, einem Personalhaus, das außerhalb der Wintersaison leersteht. Weil der Hotelier und Neos-Politiker findet, Arbeit sei der beste Schlüssel zur Integration und der Mensch brauche eine Beschäftigung, besuchen die bei ihm untergebrachten Asylwerber während der Zeit des Wartens auf den Abschluss ihres Asylverfahrens dreimal pro Woche einen Deutschkurs und erhalten kostenlos eine Top-Ausbildung.

Gemeinsam mit dem Sternegastronom Roland Trettl und dem Hotelgeschäftsführer Roland Dolschek bildet Schellhorn die jungen Männer zu Hilfsköchen und Hilfskellnern aus. Ende November werden die ersten Zertifikate vergeben. Zusätzlich hilft ein syrischer Arzt bereits in der Praxis des lokalen Mediziners. Einem anerkannten


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