7 Sachen, die Sie über die U4-SANIERUNG eventuell nicht wussten

Stadtleben | aus FALTER 46/15 vom 11.11.2015

Jedes Wochenende Schienenersatzverkehr zwischen Hütteldorf und Meidling - was ist da los?

Das ist der spürbare Startschuss zu "NEU4", dem größten U-Bahn-Modernisierungsprojekt in der Geschichte der Wiener Linien.

Was machen die da?

Noch geht es um Kleinigkeiten wie die Sanierung von Stützwänden und die Umbauten der alten Relaisstellwerke Hütteldorf und Meidlinger Hauptstraße. Kinkerlitzchen sozusagen.

Was soll das nun wieder heißen?

Das soll heißen, dass es noch viel schlimmer kommt: Von kommendem Mai bis September werden zwischen Hütteldorf und Schönbrunn auch wochentags keine Züge fahren, und im Juli und August 2017 gibt's dann zwischen Margaretengürtel und Kettenbrückengasse Schienenersatzverkehr.

Kann man das nicht nachts erledigen?

Seit dem Start der Sanierung im Frühjahr 2014 arbeitet man nachts. Aber Gleise lassen sich halt nun mal nicht ruckzuck über Nacht erneuern.

Hilfe! Warum das Ganze?

Weil man tut, was getan werden muss. Soll heißen: Zähne zusammenbeißen, denn es ist eine Investition in eine gute, weil pünktlichere Zukunft. Immerhin dauert es auf der Linie U4 derzeit am längsten, Störungen zu beheben, weil die alten Stadtbahngleise keine Ausweichmöglichkeiten bieten.

Und 2017 ist der Spuk dann vorbei?

Leider nein. Die Sanierung dauert voraussichtlich bis 2020.

Das heißt, man muss sich bis 2020 auf Schienenersatzverkehr einstellen?

Ruhig Blut! Die großen Brocken sind bis 2017 erledigt, der Rest ist dann nur noch Kosmetik in den Stationen.


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