Enthusiasmuskolumne Diesmal: das schönste und praktischste Leselicht der Welt der Woche

Ein wunderhübsches Lesezeichenlicht

Feuilleton | Barbara Tóth | aus FALTER 46/15 vom 11.11.2015

Es gibt kein Leselicht, das Leser mehr erfreuen könnte als das "Booklight" von Moleskine. Sie haben richtig gelesen. Moleskine ist eigentlich diese Firma, die nur schöne Notizbücher und Kalender und sonstigen Papierkram für Analogis herstellt. Also für Menschen, die unverdrossen an die Macht und Funktionalität von handgeschriebenen Notizen auf klassischem Papier glauben und elektronische Kalender genauso verabscheuen wie Apps, die einem eine Optimierung des Workflows vorgaukeln.

Aber Moleskine hat sein Sortiment auch auf ausgesuchte "Lesewerkzeuge" erweitert, dazu gehören Lesebrillen, eine recht hübsche Lesestütze für Bücher (oder fürs iPad oder Kindle) und eben das "Booklight", das nicht nur Licht, sondern auch Lesezeichen ist.

Moleskines "Booklight" ist so groß wie ein gängiges Lesezeichen, schlank, schmal und aus biegsamem (im Übrigen recyceltem) Plastik hergestellt. Es kommt in den Farben Schwarz, Orange, Lila, Gelb, Rosa und Grün daher. Das Material ist matt und erinnert ein wenig an das der iPhone-Silikonhüllen. Als Licht dienen dem perfekt durchdachten und designten 20-Euro-Teil zwei kleine LED-Punkte. Hell genug, um abends im Bett zu schmökern, sanft genug, um die Person daneben nicht beim Einschlafen zu stören. Oder, aus Sicht junger Leseratten: perfekt, um unter der Decke beim Heimlich-Lesen unentdeckt zu bleiben.

Aufgeladen wird das schlanke und federleichte Teil über eine hauchdünne USB-Schnittstelle, die am unteren Ende integriert ist. Damit wird die Mini-Leselampe auch zu einem kleinen Arbeitslicht, wenn der Analogos oder die Analogista dann doch einmal an einem Laptop arbeiten muss, der vielleicht noch keine Tastaturbeleuchtung hat. Wie praktisch!


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