Mehr davon: Wiens Food-Halls

Stadtleben | aus FALTER 47/15 vom 18.11.2015

Essen wird in Zukunft eine Sache von Konglomeraten werden: Die Lokale, die Geschäfte, die Fleischhauereien, die Bierbrauer, die Kaffeeröster, die Bäcker, die Marmeladekocher werden sich zusammenrotten, entweder in Hallen oder in Straßenzügen. Aus logistischen Gründen einerseits, weil es Wege verkürzt und Strukturen nützt, vor allem aber aus atmosphärischen Gründen, weil es einfach eine gute Stimmung schafft. Wo finden Wiens Foodie-Ballungen statt? Hier:

Meinl am Graben Man kann sagen, was man will, aber größer und dichter ist die Ballung an Wohlgeschmack wohl nirgendwo. Ja, die Preise sind leider unrealistisch hoch und stellen ein eklatantes Problem dar, aber das ist halt der Preis für die permanente Angebotsvielfalt. Die Käseabteilung und der Fleischhauer sind jedenfalls top, das Restaurant wieder erstklassig, in Gemeinsamkeit mit Schwarzem Kameel (Lokal, Feinkost-Geschäft, Patisserie), Demel, Joseph Brot in der Naglergasse, Unger und Klein im Hochhaus ein kompaktes Genusspaket.


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