Künstlerverein stimmt für privaten Partner

Bauunternehmer Hans Peter Haselsteiner saniert und bespielt das Künstlerhaus - eine Entscheidung mit viel Bauchweh

Bericht: Stefanie Panzenböck | Feuilleton | aus FALTER 47/15 vom 18.11.2015

Das Ergebnis war eindeutig: 145 Mitglieder der Gesellschaft bildender Künstlerinnen und Künstler stimmten für die Gründung einer gemeinsamen Besitzgesellschaft mit dem Industriellen Hans Peter Haselsteiner, genauer gesagt mit der Haselsteiner Familien Privatstiftung. 69 Personen waren dagegen, vier enthielten sich ihrer Stimme. Der Stiftung werden 74, der Künstlerhaus-Gesellschaft 26 Prozent der neu zu gründenden GesmbH gehören.

Das bedeutet, dass der Gründer des Baukonzerns Strabag nicht nur 30 Millionen Euro in die Sanierung des Künstlerhauses investieren, sondern auch die laufenden Instandhaltungskosten tragen wird. Duch die Sperrminorität von 26 Prozent kann aber keine wichtige Entscheidung ohne die Künstlerinnen und Künstler getroffen werden, betonten die Befürworter im Vorfeld, allen voran der Künstlerhaus-Generalsekretär Peter Zawrel.

In Zukunft steht Haselsteiner das Erdgeschoß zur Verfügung, wo er gemeinsam mit dem Direktor der Albertina, Klaus Albrecht Schröder,

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