IT-Kolumne

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Medien | Anna Goldenberg | aus FALTER 47/15 vom 18.11.2015

Die Abonnenten der New York Times erhielten gemeinsam mit der Wochenendausgabe eine kleine Box aus Karton namens Google Cardboard, mit Gucklöchern und einem Schlitz, in den man sein Smartphone steckt. Auf jenes Smartphone lädt man zunächst die New York Times Virtual Reality App sowie eines der Videos, die dafür produziert wurden. Etwa "The Displaced", das die Geschichte von drei durch Konflikte vertriebenen Kindern erzählt. Play. Auf einmal ist man in einem Sumpf im Südsudan oder auf dem Weg zur Feldarbeit im Libanon. Blick zur Seite: Wer klettert sonst noch über Ruinen eines Dorfes in der Ostukraine?

Eine tolle Erfahrung, auch ohne die Box, die man sich gaaanz einfach selbst basteln kann, versprechen die Google-Ingenieure. Ansonsten lässt sich mit Touchscreen oder Maus durch die virtuelle Realität navigieren. Bewegend erzählt und mit pathetischer Musik untermalt, könnte es ohnehin feucht um die Augen werden.


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