Kommentar Stadthallenbad

Wie sich die Stadt am Generalplaner des Stadthallenbades abputzt

Falter & Meinung | Birgit Wittstock | aus FALTER 47/15 vom 18.11.2015

Es war nicht viel mehr als eine Randnotiz, die vergangene Woche zu lesen war: Das erste Teilgutachten im Stadthallenbad-Prozess entlastet den ehemaligen Generalplaner, den Architekten Georg Driendl.

Dieser war von der Stadt Wien auf 13,3 Millionen Euro geklagt worden. Der Grund: angebliche Planungsfehler, diverse Baumängel und, durch den daraus resultierenden Baustopp und die Schließung des fast fertiggestellten Bades, ein fast zweijähriger Einnahmenentgang.

Driendl freut sich zu Recht, bringt doch allein dieses erste Gutachten bereits einen Großteil der Forderungen, etwa 7,5 Millionen, ins Wanken. Für die Stadt Wien, die über ihre Tochter Wien Holding hinter der Betriebsgesellschaft des Stadthallenbades steht, setzt sich damit auch im Prozess die Misere des Projekts Stadthallenbadrenovierung fort, aus der man sich herauswurschteln wollte, indem man dem Generalplaner die Verantwortung für die eigenen Fehler in die Schuhe schieben wollte.

Verliert das Stadthallenbad den Prozess, sind


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