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Falter & Meinung | Florian Klenk | aus FALTER 47/15 vom 18.11.2015

Manchmal müssen wir eine Ausgabe des Falter zweimal schreiben. Und dann müssen wir sie am Montag auch noch so verfassen, dass Sie die Zeitung eine Woche lang mit Gewinn lesen. Ein Printprodukt zu komponieren ist also nicht leicht, zumal dann, wenn sich die Nachrichtenlage stündlich ändert und grauenhafte Bilder nicht mehr zu ertragen sind.

Das ist dann die Stunde der Illustratoren, denen der Falter sein besonderes Aussehen verdankt. Einer unserer besten Zeichner ist der Leipziger Peter M. Hoffmann. Er gestaltet nicht nur die Titelseiten der Hamburger Zeit oder des Berliner Freitag, sondern auch die des Falter.

Während andere Zeitungen auf ihre Titelblätter das Wort "Krieg" schrieben, schlug Hoffmann eine andere Idee vor. Er ließ Mona Lisa trauern und drinnen im Blatt skizzierte er die Pariser Bürger, von Entsetzen und Trauer gezeichnet.

Hoffmanns Arbeiten begleiten einen Falter-Schwerpunkt, den wir mit Kommentaren von Armin Thurnher, Raimund Löw und Florian Klenk einläuten. Der in Frankreich lebende Journalist Michael Neubauer berichtet über die Lage in Paris, der preisgekrönte Wiener Schriftsteller Doron Rabinovici untersucht die Motive der Dschihadisten und Nina Brnada besuchte ein Asylheim in Wien.

Im Feuilleton erkundet Matthias Dusini die magische Kraft der Populisten und Gerhard Stöger sprach mit Tote-Hosen-Sänger Campino über den Terror gegen die Musik.


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