100 Hefte voller Kino

Populär, aber nicht blöd: Das Wiener Filmmagazin Ray feiert dieser Tage seinen zehnten Geburtstag

Medien | aus FALTER 48/15 vom 25.11.2015

Bond, James Bond, ziert das Cover der 100. Ausgabe des Magazins Ray. Das wäre für eine Filmzeitschrift dieser Tage kaum bemerkenswert: Sensationell ist vielmehr, dass es dieses Heft überhaupt gibt. Seit zehn Jahren behauptet sich das nach Vorbild einschlägiger Titel aus dem angloamerikanischen Sprachraum gestaltete Ray nun schon auf dem kleinen österreichischen Markt, der zudem schon ewig von einer Gratiskinopostille dominiert wird.

So eine Lebensdauer, bestätigt Co-Herausgeber Andreas Ungerböck - vormals Katalogchef der Viennale und davor Filmredakteur des Falter -, habe niemand in der Branche erwartet: "Es klingt banal, aber unser Konzept funktioniert, weil jedes Heft pünktlich erscheint, weil es immer gleich ausschaut und natürlich auch weil wir niemandem allzu sehr auf die Zehen steigen. Wir sind Teil der heimischen Filmszene und pflegen eine freundliche Äquidistanz zu allen Beteiligten."

Ray informiert über das aktuelle Kinogeschehen und versucht dabei, populär ohne blöd


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