Klimawandel: Wenn der Papst der Wissenschaft hilft

Franziskus legt mit seiner erstaunlichen Enzyklika "Laudato si'" eine Art Umwelt-Bibel vor, die auf dem neuesten Stand der Forschung ist

Politik | Rezension: Michael Narodoslawsky | aus FALTER 48/15 vom 25.11.2015

Heute sind Buchhandlungen und Bibliotheken voll von Büchern über Nachhaltigkeit, Umweltschutz und Klimawandel. In den meisten dieser Bücher warnen Wissenschaftler mit mehr oder weniger apokalyptischen Voraussagen auf der Basis der letzten Forschungsergebnisse vor den unabsehbaren Folgen des "business as usual": Extreme Wetterkapriolen, neue Seuchen und schließlich überflutete Küstenstädte, die unübersehbare Migrationsströme auslösen, als Folgen des Klimawandels, tote Ozeane als Folge von Überfischung und Plastikabfall, die ins Meer gelangen, Kriege um Wasser und andere Ressourcen. Immer wieder wird in diesen Büchern das ungläubige Staunen der Wissenschaftler darüber offenbar, dass die Entscheidungsträger in Wirtschaft und Politik diese Warnungen nicht ernst genug nehmen.

Hilfe kommt von unerwarteter Seite. Papst Franziskus hat mit seiner Enzyklika "Laudato si' - Über die Sorge für das gemeinsame Haus" einen Text veröffentlicht, der wohl zum Besten zählt, was über Nachhaltigkeit


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