Garantiert ohne "Jingle Bells"

Wo sich der Advent in Wien ohne falschen Kitsch und mit echter Beschaulichkeit genießen lässt

Empfehlung: Nina Horaczek und Barbara Tóth | Stadtleben | aus FALTER 48/15 vom 25.11.2015

Es gibt sie, die schönen, meistens kleinen Adventmärkte in der Stadt. Man muss nur wissen, wo. Und schon fällt einem zu "Advent" mehr ein als die gefühlt an jeder zweiten Straßenecke aufpoppenden Holzhütten mit dem ewig gleichen Angebot an Wollhauben, Holznadeln, grellem Christbaumschmuck und Punsch- und Glühweinduft. Acht Empfehlungen abseits der großen Adventmärkte, von alternativ bis luxuriös, orientalisch bis bäuerlich - und solche, die Kindern besonders gut gefallen.

Der Bäuerliche

Advent bei Wiener Bauern

Vor drei Jahren beschlossen die Stammersdorfer, das Plastikzeug von ihrem Adventmarkt zu verbannen und stattdessen zu einem richtig stimmigen Adventwochenende einzuladen. Die letzten Bauern von Wien öffnen hier ihre Höfe, die Buschenschänken haben ausgesteckt, es gibt weihnachtliche Chormusik, Kinderbasteln, der Bauernhof "Biohof Nr. 5" lädt zu Sulmtaler Curry, Flammkuchen mit Mangalitzaspeck, Strohhüpfen und mehr.

28. und 29. November jeweils ab 14 Uhr, 21., Stammersdorfer

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