"DU SOLLST NICHT LANGWEILEN!"

Die Szene zeitgenössischer Musik hat zwei neue Macher. Christoph Becher und Bernhard Günther sprechen über "Brauch ma des?"-Debatten, Langeweile im Konzertsaal und die Suche nach anderen Hörern

Feuilleton | Interview: Daniel Ender | aus FALTER 48/15 vom 25.11.2015

Am 28. November endet Wien Modern, das Festival zeitgenössischer Musik. Welchen Rang hat die Neue Musik im Kulturleben der Stadt? Der Falter sprach mit zwei neuen Akteuren der Szene: Christoph Becher ist als Intendant des ORF Radio-Symphonieorchesters Wien (RSO) bereits im Amt; Bernhard Günther plant die Programme der nächsten Ausgaben des Festivals Wien Modern. Das RSO ist auch einer der regelmäßigen Klangkörper des Festivals.

Falter: Sowohl das Festival Wien Modern als auch das ORF Radio-Symphonieorchester Wien stehen nach einer Phase der Verunsicherung vor einem Neuanfang. Wie gehen Sie's an?

Christoph Becher: Das RSO ist hervorragend aufgestellt mit einem glasklaren Profil, das ich ausbauen und bekräftigen möchte. Gleichzeitig geht es gerade in Zeiten, wo immer wieder Subventionsdebatten in der Hochkultur drohen, darum, in der Öffentlichkeit deutlich zu machen, dass derartige Institutionen absolut notwendig sind. Sowohl ein Festival für zeitgenössische Musik als auch ein Orchester


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