Der Hahn im Bärenwald

Die Familie Auer im Waldviertel liefert feinen Biotruthahn in die Stadt

Stadtleben | Gerichtsbericht: Irena Rosc | aus FALTER 49/15 vom 02.12.2015

Im Paris des 19. Jahrhunderts, berichtet Jean Anthelme Brillat-Savarin, einer der wichtigsten französischen Gastrosophen seiner Zeit, wurden Massen von Truthähnen verzehrt. Mindestens 300 wurden dort jeden Tag mit Trüffeln gefüllt, die besten sogar mit echten Trüffeln aus dem Périgord. Er nannte den welschen Hahn das "ohne Zweifel schönste Geschenk, welches die neue Welt der alten gemacht hat". Und wie steht's damit in unserer Welt?

Wir begeben uns auf die Suche nach einem Truthahn, der artgerecht gehalten wurde und der ein wahrscheinlich gutes Leben hatte - am besten nur mit Biogetreide gefüttert und dann ohne Transportwege und möglichst stressfrei direkt auf dem Hof geschlachtet, sodass man seinen kostbaren Braten am Weihnachtsabend auch wirklich verantworten kann.

Der Truthahn ist das einzige Geflügel mit dunklem und hellem, kalorienarmem Fleisch, das leicht verdaulich ist und auch noch hochwertige Proteine und viele Vitamine und Mineralstoffe mitbringt. Bei so einem edlen Tier


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige