Vorsicht, guter Geschmack!

Warum kommt gutes Design vor allem aus Schweden? Eine Antwort darauf findet sich bei Svenskt Tenns Pop-up-Store


Besuch: Barbara Tóth
Stadtleben | aus FALTER 49/15 vom 02.12.2015

Kein Sessel sollte einen überleben. Man muss es der nächsten Generation ermöglichen, sich selber nach ihren Wünschen einzurichten und die Freude daran zu erleben." Was wie die Lebensphilosophie der Ikea-Generation klingt, stammt aus der Feder eines viel zu lange in Vergessenheit geratenen und in den 1960er-Jahren verstorbenen Wiener Architekten und Designers: Josef Frank.

Franks ungezwungen-fröhliche und durch und durch gemütliche Musterentwürfe und Möbelstücke sind seit letztem Mittwoch in einem Pop-up-Store der schwedischen Firma Svenskt Tenn in der Wiener Operngasse zu sehen. Erstmals seit 1933 ist "ein Josef Frank" damit in seiner Heimatstadt Wien wieder zu haben, ohne dass man ihn im Antiquariat aufstöbern oder im Schauraum von Svenskt Tenn in der Strandvägen 5 in Stockholm bestellen müsste.

1933, das war das Jahr, als der deklarierte Sozialdemokrat Frank, damals 48, dem klugen Rat seiner schwedischen Frau Anna Sebenius folgte und seine in Richtung Faschismus abdriftende

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