"Man darf ja auch kein Heroin verkaufen"

Der Medizinsoziologe Ramazan Salman erklärt, warum junge Migranten besonders anfällig für Spielsucht sind und was jetzt zu tun wäre


Interview: Gerlinde Pölsler
Steiermark | aus FALTER 49/15 vom 02.12.2015


Foto: J. J. Kucek

Foto: J. J. Kucek

Ich bin ein Arbeitstier, Arbeit kommt bei mir immer zuerst“, lacht Ramazan Salman und schiebt seinen Teller weg: Bereit fürs Interview. Salman war vergangene Woche Gast bei der Glücksspielfachtagung in Graz. Er war sechs Jahre alt, als er von Istanbul nach Deutschland übersiedelte.

Ein paar Jahrzehnte später ist Salman Träger des Bundesverdienstkreuzes für Verdienste um die Integration und war „Sozialunternehmer des Jahres“. Das von ihm geleitete Projekt „MiMi – Gesundheit mit Migranten für Migranten in Europa“ wurde kürzlich in Gastein mit dem European Health Award ausgezeichnet. Mehr als 90.000 Menschen mit Migrationshintergrund hat es schon erreicht, in Österreich setzen die Volkshilfe Wien und Linz es um. Besonders kümmert sich Salman um Suchtprävention.

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