Frohe Weihnacht: Das 150-Millionen-Euro-Geschenk

Google pumpt drei Jahre lang Geld in europäische Verlage. Man wolle helfen, das Nachrichtenniveau zu heben. Stimmt das?

Medien | Analyse: Benedikt Narodoslawsky | aus FALTER 49/15 vom 02.12.2015

Auf der Branchenkonferenz "Österreichische Medientage" im September mietete sich der Technologiekonzern Google im Clubraum der Wiener Wirtschaftsuniversität ein. "Wie Verlage mit Google Geld verdienen können", hieß die Veranstaltung, zu der auch Gerrit Rabenstein aus Deutschland angereist war. Google beschreibt seinen Beruf mit zehn Worten: "Head of Strategic Relations News and Publishers -Deutschland, Österreich, Schweiz". Rabenstein sagte zu den versammelten Medienmachern im Raum: "Unser Ziel ist es, das Niveau für Nachrichtenjournalismus zu heben."

Rabenstein sprach über das Projekt, das in den Ohren von Verlagschefs mittlerweile so klingt wie herabfallende Euroscheinbündel: "Digital News Initiative" (DNI). Im April hatte Google verkündet, in den nächsten drei Jahren insgesamt 150 Millionen Euro in Verlage pumpen zu wollen, die sich in der EU befinden. Google wolle ihnen dabei helfen, neue Projekte auf die Beine zu stellen. Die müssten gar nichts mit Google zu tun haben. "Google


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