Wien, wo es isst Kulinarischer Grätzel-Rundgang

Gumpendorfer Central: die sehr hohe Genussdichte


Lokalaugenschein: Florian Holzer
Stadtleben | aus FALTER 49/15 vom 02.12.2015

Vielleicht kann sich noch wer daran erinnern, dass diverse Wutbürger und Freie-Fahrt-Apologeten prophezeiten, dass die Gumpendorfer Straße mit der Fußgängerzone in der Mariahilfer Straße veröden beziehungsweise ersticken beziehungsweise beides werde. Bisher ist das jedenfalls nicht geschehen, und was sich da derzeit auf engstem Raum an feinen Dingen tut, ist wirklich mehr als bemerkenswert. Wollen wir nur einmal die 300 Meter zwischen Lehargasse und Stiegengasse betrachten: Malek Malki eröffnete hier vor etwa eineinhalb Jahren sein Benjaminis an einem Ort, der zuvor schon viele Lokale sah. Sein mediterran-orientalisches Restaurant gibt's erfreulicherweise noch immer, der Mut, sich ein bisschen stärker um die syrische Küche zu kümmern, wächst. Gut so.

Die Mamsell geht

Mama Liu & Sons machte auch etwa vor einem Jahr auf. Jahre davor hieß das Lokal Liu, war hässlich, führte fantastisch arge chinesische Vorspeisen und Hot Pot mit Rindsuppe samt Fleischsehne; dann hieß es Liounge,

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