Wo bleibt das Rennsemmelgefühl?

Der Mini John Cooper Works ist legendär. Trotzdem überzeugt das neueste Modell nicht ganz

Stadtleben | Testfahrt: Barbara Tóth | aus FALTER 49/15 vom 02.12.2015

Ein Mini war früher einmal ein vernünftiges Spaßfahrzeug. Klein genug, um sich in jede städtische Parklücke zu pressen, aber mit großem Herz und Augenzwinkern, denn sein starker Motor, die Gokart-Bauart und sein geringes Gewicht machten ihn zu dem, was man eine "Rennsemmel" nennt. Spaß hat man im neuen Mini immer noch, aber er ist unvernünftiger geworden - und es ist ein durch und durch designter und digitalisierter Spaß. Wer nach dem uranalogen Mini-Gefühl sucht, wird enttäuscht sein.

Urvater des Mini-Fahrgefühls war John Cooper, ein britischer Rennfahrer, Autofreak und Tuningexperte. Die schnellsten Modelle des Mini trugen schon seinen Namen, als das Fahrzeug noch eine Modellvariante der britischen Hersteller war. Den "Mini" als eigene Automarke gibt es erst seit 2001, als BMW ihn aufkaufte. Mini One, Cooper, Clubmann, Countryman, Coupé, Roadster, Paceman und das Cabrio natürlich - die deutlich luxuriöser gewordene Mini-Familie wuchs schnell ins Unübersichtliche. Auch die


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